InternetInternet

Ueberall in Grossbritannien, in der kleinsten Stadt oder auf den entlegensten Inseln, ist es moeglich sich in den Buechereien (Librarys) als Besucher registrieren zu lassen. Einmal registriert kann man im Durchschnitt pro Tag eine Stunde kostenlos ins Internet. Das Ganze wurde vom Staat angeleiert und von den Lotteriestellen gesponsert. Super Sache. Zum Vergleich im Internetcafe kostet 1 Stunde surfen im Durchschnitt 6 Euro.
Everywhere in Great Britain, in the smallest town or the most remoted island it is possible to let yourself register in a library. Once you done that, you have internetaccess, average one hour per day. That was an idea of the government of GB and sponsored by the Lotteriefund. For a comparison> in the few internet cafes you pay an average of 6 Euros per hour.

Route: Ostküste Schottland – Nordwestschottland – Orkney Inseln – Shetland InselnRoute: East coast of Scotland – North-West Scotland – Orkney Islands – Shetland Islands

Bevor wir mit unserem neuen Reisebericht wieder etwas „Reisefarbe“ in Euren Alltag bringen wollen, haben wir noch etwas auf dem Herzen:
Herzlichen Dank für all Eure lieben Einträge ins Gästebuch und den emails, mit denen Ihr uns immer wieder zeigt, dass auch Ihr an uns denkt! Ihr müsst wissen, dass es für uns schon ein „Heiliges Ritual“ geworden ist, bevor wir irgendetwas am Computer im Internetcafe arbeiten, gehen wir zuerst in die Rubrik Gästebuch und schauen, wer uns denn jetzt wieder ein paar liebe Zeilen geschrieben hat. Das versüßt uns sozusagen den Tag. Anfangs wollten wir allen, welche uns ins Gästebuch geschrieben haben, zurückschreiben, aber dann haben wir realisiert, dass wir dann nur noch vor dem „Ding“ sitzen würden. Und letztendlich sind die Reisebucheinträge ja von uns an Euch, also unsere Antwort auf Eure Zeilen. Danke Euch allen – keep doing it!!Und noch etwas wollten wir Euch allen mitteilen:
Unsere Mark-Meissner@t-online.de mailadresse funktioniert wieder. Dafuer aber funktioniert die windrose adresse nicht. Hi Hi Hi Also falls Ihr uns vielleicht schon eine mail geschrieben habt und wir haben uns noch nicht gemeldet, mag es vielleicht daran liegen (ausser natuerlich wir hatten zu viel zu tun!!). Die Mark-Meissner Adresse werden wir definitiv fuer die Zukunft behalten.

Route:
Ostküste Schottland – Nordwestschottland – Orkney Inseln – Shetland Inseln

Um zu Arbeiten ist es hier fast zu schön und außerdem erlaubt es unser Budget noch, die Zeit und das Land zu genießen.

... auch die Ostkueste hat ihren Reiz

... auch die Ostkueste hat ihren Reiz

Nach einer Woche an der Ostküste zieht uns die Einsamkeit und die raue Schönheit der Natur nochmals in den Nordwesten.
Eine Tierwelt welche bei uns nur noch selten oder gar nicht mehr zu sehen ist, können wir hier in nächster Umgebung beobachten. Zum Beispiel Hirsche. Bei unserer letzten Schottlandreise sahen wir, nachdem wir von einer Wanderung zurück kamen, ein Rudel Hirsche von ca. 50 Stück in der Nähe unseres Autos stehen. Da diese von uns durch einen Zaun getrennt waren, dachten wir „ aha ein Hirschgehege“. Vor ein paar Tagen jedoch kamen wir mit einem Förster ins Gespräch und er erklärte uns, die Zäune sind nicht da um die Hirsche im Gehege zu halten sondern um die Dörfer und Ortschaften vor den Hirschen zu schützen, da diese alle Setzlinge und Pflanzen anfressen. So sind viele Ortschaften komplett umzäunt und an deren Ein- u. Ausfahrten sind „Deergrids“ (Hirschgitter) installiert; dies sind quer über die Straße eingelassene Wannen die mit einer Art Gitterrost überspannt sind. Der Abstand von einem zum anderen Eisenträger ist genau so groß, das kein Tier, aber jedes Fahrzeug die Stelle überqueren kann. Wenn wir die Hirsche zusammenzählen welche wir lediglich in den letzten 6 Wochen hier gesehen haben, kommen wir auf an die 1000 Stück ohne Übertreibung!! (Ich weiß, ich persönlich neige manchmal zu Übertreibungen, doch Gott sei Dank habe ich einen guten Gegenpol. Also, ihr könnt es ruhig glauben). Der Förster hat uns erklärt, dass die Hirsche vieler Orts zur Plage werden. Leider kann man wenig gegen die große Population tun, da die Highlands im allgemeinen ein sehr sumpfiges Gebiet sind und die Gegend dadurch nicht überall zugänglich ist. Für uns „Zuseher“ allerdings ist es immer wieder faszinierend, so großen Herden von wildlebenden Tieren beim Grasen zuzusehen.

... Hirsche auf Applecross

... Hirsche auf Applecross

Dann ist da noch die Vogelwelt, Arten die bei uns zu hause selten geworden sind, wie das Auerhuhn, der Kuckuck, der Kiebitz, die Eiderente usw. Hier können wir diese teilweise in Scharen genießen. Jedes Mal wenn wir einen neuen Lagerplatz für die Nacht beziehen, begrüßt uns der Kuckuck.

 ...Lagerplatz am Loch Etive

...Lagerplatz am Loch Etive

Raimund behauptet, das ist immer der gleiche Kuckuck der uns hinterher fliegt und das schon durch ganz Großbritannien. (?) Irgendwie sind wir auch schon richtige „Birdwatcher“ Vogelbeobachter geworden. Auch wenn wir anstelle eines riesen Fernrohres – die ganz normale Ausführung der Britten – (sind so groß und sehen auch so aus wie Kanonen) nur unser Mini-Fernglas (sehr gute Leistung) benutzen.

 ...Eilean Donan Casle

...Eilean Donan Casle

Wenn wir von unseren bisherigen Schottlandreisen erzählten wurden wir oft gefragt: „Wie kommt ihr mit dem Essen klar“ Ehrlich gesagt, gar nicht. Bekannterweise besteht das schottische Essen zum Großteil aus Fastfood und frittierten Dingen. Sogar die besten Riesengarnelen werden hier frittiert. Aber wenn jemand wie wir, die Welt sehen will und mit „angezogener Handbremse“ Geld ausgibt, der verkneift es sich ohnehin in ein Restaurant oder Pub zu gehen. (In den Pubs bekommt man sogenannte Pubessen, welche die abgespeckte Version des Restaurantessens ist, aber auch horrend teuer für deutsche Verhältnisse, 7,50 Euro für eine Art Vorspeise, bis 20 -25 Euro das Hauptgericht). Einige Gerichte der schottischen Küche sind aber dennoch erwähnenswert. Haggis (Schafsinnereien zerhackt, mit Hafer vermischt und gewürzt), das schottische Nationalgericht, schmeckt besser als es sich anhört. Auch Wildgerichte, sehr zart, gut zubereitet und noch nicht mal frittiert! Zum Abschluss jedes Essens gehört natürlich ein gutes Glass Single Malt Whisky.
Allerdings haben wir in der Küche Schottlands und auch im Supermarkt Veränderungen in den letzten Jahren festgestellt. Vor Jahren gab es außer dem wabbeligen Toast (verzeiht unsere englischen Freunde, aber wir lieben unser gutes Schwarzbrot über alles!) rein gar nichts anderes zu kaufen. In den letzten Jahren kann man in den Supermarktketten tatsächlich ein sehr gutes französisches Baguette kaufen. Tja und gestern haben wir durch Zufall in einem Supermarkt einen Probierstand mit „deutschem Brot“ gesehen. Es sah nicht nur so aus, es schmeckte auch annähernd danach. Das gibt es aber noch nicht zu kaufen. Komische Verkaufsstrategien.
Soviel mal zwischen durch, nun zu unserer weiteren Reiseroute. Wie bereits oben erwähnt, zieht es uns noch mal in den Nordwesten, wo es nicht nur eine raue Bergewelt gibt, ja man glaubt es kaum, hier gibt es auch Sandstrände, die an einem sonnigen Tag vom Aussehen her mit denen der Südsee oder der Karibik locker mithalten können. Nur mit der Temperatur hapert es noch ein bisschen.

... Einsamkeit

... Einsamkeit

... und Schoenheit am Strand bei Durness

... und Schoenheit am Strand bei Durness

An solchen Plätzen bleiben wir natürlich auch schon mal ein paar Tage. Weiter führt uns die Straße immer wieder an verlassenen Dörfern und Bauernhäusern vorbei.

... am Loch Eriboll

... am Loch Eriboll

Je weiter wir nach Osten kommen, umso dichter ist das Land wieder besiedelt.

...Fernsehempfang auf Schottisch mit Stacheldraht vor Schafen gesichert

...Fernsehempfang auf Schottisch mit Stacheldraht vor Schafen gesichert

In Thurso (Nordschottland) angekommen, die erste größere Stadt nach einer Woche, füllen wir zuerst unsere Vorräte wieder auf. Seit ein/ zwei Jahren hat Deutschland. den Markt in Großbritannien erobert. Besser gesagt die Marktketten Lidl und Aldi. Es liegt uns fern, hier für diese Ketten Werbung zu machen, doch können wir beim Einkaufen im Vergleich zu den britischen Supermarktketten jede Menge Geld sparen. Für das Gemüse zahlen wir am Freitag und Samstag nur den halben Preis als an den restlichen Wochentagen. Und die Qualität ist genau so gut wie in den anderen Supermärkten. Viele Artikel kommen direkt aus Deutschland. Zum Beispiel der Mozzarella kostet 0,69 Schottische Pfund. Vierzehntage zuvor sahen wir diesen in einer anderen Supermarktkette für 1,29 Schottische Pfund. Wie wir den Mozzarella umdrehen und auf der Verpackung den Aufdruck des Herstellungsland suchten, staunten wir nicht schlecht: „ Hergestellt im Goldsteig-Milchwerk, Cham in der Oberpfalz“.
Es sind die letzten Tage auf dem schottischen Festland. Beim Leuchtturm am Dunnet Head, wo wir schon mal vor ca. drei Wochen übernachteten, schlagen wir unser Nachtlager auf.

... Sonnenuntergang am Dunnet Head (23.45 Uhr)

... Sonnenuntergang am Dunnet Head (23.45 Uhr)

Das letzte Mal sahen wir nur in der Ferne die Orkney Inseln. Dieses Mal, besser gesagt auf dem darauf folgenden Tag, nehmen wir die Fähre zu den Orkney Inseln. Die raue See schaukelt das alte Fährschiff nach eineinhalbstündiger Überfahrt in den sicheren Hafen von St. Margaret`s Hope. Nach kaum einer halben Stunde auf der Insel unterwegs, merken wir – dies ist eine andere Welt. Der krasse Gegensatz zu den schottischen Highlands. Weites flaches Farmland, überall grün mit weidenden Schafen und Kühen. An fast jeder Stelle der Inseln haben wir Blickkontakt zum Meer. Im Westen wird es dann doch etwas steiler und es gibt sogar Klippen.

... die Klippen im Westen der Insel Hoy

... die Klippen im Westen der Insel Hoy

Die Orkney Inseln und besonders die Bucht Scapa Flow sind ein Paradies für Wracktaucher. In den beiden Weltkriegen waren diese Schauplatz kriegshistorischer Ereignisse mit deutscher Beteiligung. Die Hochseeflotte des Deutschen Kaiserreiches, zur damaligen Zeit die zweitgrößte nach der britischen, wurde im November 1918 im Heimathafen der britischen Marine in die Bucht von Scapa Flow interniert. Die Schiffe wurden entwaffnet und von den Briten überwacht. Eine Notbesatzung aus deutschen Matrosen befand sich auf jeden der über 70 Schiffe. Nachdem die britische Flotte am Morgen des 21. Juni 1919, Scapa Flow zu einem Manöver in die Nordsee verlassen hatte, gab der Kommandeur des internierten Verbandes, Konteradmiral Ludwig von Reuter, das Kommando zur Selbstversenkung aller deutschen Schiffe. Er nahm an, dass die deutsche Regierung den Friedensvertrag nicht annehmen werde und die Feindseligkeiten am nächsten Tag wieder aufgenommen werden würden. Als die britische Flotte vom Manöver zurückkam, war Scapa Flow im wahrsten Sinne des Wortes ein Trümmermeer. Im zweiten Weltkrieg gelang einem deutschen U-Boot das Unmögliche. Kapitänleutnant Günter Priem konnte mit der U-47 in einen der zwei Zugängen zur Bucht unbemerkt einzudringen und das Kriegschiff HMS Royal Oak mit 1400 Mann Besatzung zu versenken. In der Kathedrale von Kirkwall fanden wir einen Gedenkstein, der an die über 880 Seeleute erinnert, die bei dieser Versenkung ihr Leben ließen. Die Wracks der gesunkenen Schiffe wurden weitestgehend gehoben, einige verblieben jedoch am Meeresboden. Noch heute zieht Scapa Flow Taucher aus aller Welt an.

... in der Bucht von Skapa Flow

... in der Bucht von Skapa Flow

Uns zieht es noch weiter in den Norden, zu den Shetland Inseln (60. Breitengrad). Auf ca. halbem Wege zwischen Schottland und Norwegen liegt das Archipel mit seinen hundert Inseln, 22000 Einwohnern und 330 000 Schafen.

...Shetlandinseln, da wa die weltberuehmten Ponies herkommen

...Shetlandinseln, da wa die weltberuehmten Ponies herkommen

Diesmal wird es eine Nachtfahrt. Um 23.15 Uhr fahren wir in den Bauch des Fährschiffes. Nachdem wir unser Schlafgemach bezogen haben und das Schiff bereits abgelegt hat, gehen wir beide noch mal an die Reling um frische Meeresluft zu schnappen. Es ist bereits 0.10 Uhr und im Norden dämmert es noch immer. Das Meer ist heute Nacht recht ruhig. Die Fahrzeit von den Orkneys zu den Shetland Inseln ist mit 7 ¾ Stunden angegeben. Die rhythmischen Geräusche der Schiffsmotoren beschleunigen sogar unser Einschlafen auf den relativ bequemen Schlaffsesseln, die eher wie Kinosessel aussehen. Kurz vor 7.00 Uhr weckt uns dann eine Stimme aus dem Lautsprecher „ In einer halben Stunden legen wir in Lerwick an“. Nach dem „auschecken“ fahren wir auf eine Anhöhe über Lerwick, wo wir erst mal Frühstücken.

...Lerwick, Inselhauptstadt mit dem Northlink Faehrschiff

...Lerwick, Inselhauptstadt mit dem Northlink Faehrschiff

Wir legen für die nächsten Tage unsere Fahrroute fest.
Heute kommen wir noch bis zum westlichsten Punkt des Mainlands wo wir einen herrlichen Standplatz für die Nacht beziehen. Neben einen Leuchtturm hoch oben auf den Klippen mit unendlicher Weitsicht aufs Meer. Der Wind wird immer kräftiger. Nach reichlicher Überlegung beschließen wir einen neuen, etwas geschützteren Standplatz zu beziehen. In der Nacht kommen auch noch heftige Regenfälle dazu. Ich bin noch so im Halbschlaf, als ich Michaela „Oh Gott …. wir stehen mit unserem VW-Bus in einem Bach“ höre. Da wo vor sechs Stunden noch trockener Boden war, ist nun ein Bachlauf. Der Boden ist Gott sei Dank gefestigt und wir haben keine Probleme unser Fahrzeug wieder auf den Weg zu bringen. Der Wind und der Regen werden immer heftiger. Nun sieht man sogar die Regenwände, die der Wind umher schiebt. Wir verbringen den Tag mit Lesen und schauen uns DVD-Filme auf unserem Laptop an, die wir extra für solche „ extremen Sonnentage“ mitgenommen haben.

...Shetland, mystische Insel vor dem Sauwetter

...Shetland, mystische Insel vor dem Sauwetter

Im Laufe des nächsten Tages wird es auch noch kälter. Wir haben Tageshöchstwerte so zwischen 4 ° – 7° C. Wir lassen die Standheizung fast stündlich laufen. Am Abend, als wir auf unserem Weltempfänger über die Deutsche Welle die Wetteraussichten für Deutschland hören, trauen wir unseren Ohren nicht. “ Hamburg 31° C, Frankfurt 30 ° C und München 28 ° C “. Das Wetter ändert sich auch die folgenden beiden Tage nicht. Heute Morgen hatten wir es satt und fuhren in die Inselhauptstadt nach Lerwick wo wir noch bis vor ein paar Stunden im Whirlpool des Inselhallenbades saßen und geistig bei den sommerlichen Temperaturen in Deutschland weilten.

This country is to beautiful that we don´t want to bother ourselves to work here and in the moment we still have time and a bit of money to do without.
see picture in German Version … as well the East coast of Scotland has it´s appeal
After one week at the East coast we are longing for the peace and tranquillity as well the beauty of the Northwest coast of Scotland.
A lot of animals which are already extinct in Germany we can watch here from a very short distance. For example deer. On our last holidays here in Scotland we came back from a trekking tour and saw right in front of our car a herd from about 50 of them. Since they were separated from us through a fence, we thought: ok that’s a deer breed. But a few days ago we chatted with a forester and he explaint to us that the fence is there to protect the villages from the deer. They would otherwise eat all the new planted trees. So you can see lots of Deer grit instead of cattle grids (which we already explained in our last travel journal. If we count just the deer, which we have seen the last 6 weeks we definitely come more then over a thousand without exaggeration.!! ( I know I personally do sometimes exaggerations, but God thanks Raimund is the opposite). So therefore, you can trust me. The forester told further on that the deer in this area can be a real nuisance. Unfortunately you can’t do so much against it, since the Highlands are a wetland and therefore they are out of sight quiet quick. We certainly being only “watchers” appreciate it a lot to watch them in big herds.

… deer on the peninsula Applecross

… deer on the peninsula Applecross

Then there is here the world of birds. Species which you can´t look at them anymore or died out, like the Tetrao urogallus (latin, I could not find the English word for it), the cuckoo, the peewit, the Somateria mollissima (latin, same thing) and so on. Here we can see them in droves. Every time we pitch camp for the night, a cuckoo is greeting us.

 … pitch camp on Loch Etive

… pitch camp on Loch Etive

Raimund assert that this cuckoo is always the same and he travel’s with us already through whole Great Britain (?). In a way we became already a kind of birdwatcher, even if we have instead of this huge monsters (they look like canons) just a tiny binocular. But it does it´s job.

 ...Eilean Donan Casle

...Eilean Donan Casle

When we are telling about our past travels to Scotland, people are always asking us: „And how do you cope with the food“ Honestly to say, we don´t. As we all know, food in Great Britain is a lot of fast-food and deep-fried. Even the best scampi’s are coming deep-fried! But if somebody like we, would like to see the world with not much money, then there is anyway no question about going into a restaurant or even into a pub. (In the pubs you get so called Pub food which is the smaller version of a restaurant food but never the less the price for German standards are quiet high: 7,50 Euro for a kind of starter and up to 25 Euro for the main course). Some of the Scottish dishes we still would like to mention. Haggis which is minced innards of a sheep mixed with oats, the Scottish National dish. It tastes much better as it sounds, to be honest we love it! As well the dishes made from deer are fantastic. Very tender, nicely spiced and not even deep-fried!! After a Scottish dinner it is certainly a must to have a glass of one of their hundreds of good Single Malt Whisky’s
But through the years we already noticed quiet a change in the cuisine as well in the food stores. A few years ago you could not buy any other bread then this wobbly white and brown toast (sorry our dear English friends, but we do love our good black bread from Germany). But know you can already buy so called French sticks which is really tasting like French baguettes. Well and yesterday by coincidence we saw a counter where you could taste “German bread” and it was not just looking like German bread, it tasted nearly like our bread at home. But unfortunately they had no stock of this bread, it was just that people could taste it. Strange sales strategy.
Now to our further on route. Like we mentioned already, we did drive again back to the North-West, where there is not just the beautiful mountain range, as well you can find here on a sunny day, beaches like in the South Pacific or in the Caribbean Sea. Just the temperature is a bit lower.

... Seclusion

... Seclusion

... and beauty of the beach at Durness

... and beauty of the beach at Durness

On such places we certainly stay for a longer period.
Then the street leads us passed deserted villages and farmhouses.

... at the Loch Eriboll

... at the Loch Eriboll

So more we come to the East again, the countryside is much more densely populated.

… TV Satelit the Scotish Way … secured with barbed wire because of the sheep

Once in Thurso, the first bigger town since a week, we have to fill up our grocery stock. Since one or two years Germany has landed in Great Britain: A Lidl Supermarket. We do not want to make any advertisement but compare to the other supermarket chains we can save lot´s of money going shopping at Lidl. For example vegetables and fruits are half the prize if you buy them on a Friday or Saturday. But even the rest of the food, drinks and even toiletries is much cheaper. A lot of the stuff is coming all the way from Germany. For example the Mozzarella cheese. In another supermarket chain the price for mozzarella is about 1,30 Scottish Pounds, at Lidl you get it for 0,69 Scottish Pound. As we had a closer look onto the back of the package we were quiet astonished. It was produced in Cham in Upper palatinate/ Bavaria.
This are now our last days on the mainland in Scotland. At the lighthouse at Dunnethead, where we have already been 3 weeks ago, we pitch our camp.

… sunset at Dunnet Head (23.45 Uhr)

… sunset at Dunnet Head (23.45 Uhr)

The last time we where here, we saw the Orkney Islands just from a distance. Now, better to say at the next day, we take the ferry to the Orkney Islands. The sea swings the old ferryboat in about 1 ½ hours into the save harbour of St. Margaret´s Harbour. After just half an hour on the islands we realize that we are now in a complete new surrounding. Nothing like the Scottish Highlands, just wide green farmland with lots of cattle and sheep. From nearly every point of the island you have eye contact to the sea. In the west of Orkney it is a bit more hilly and there are even cliffs.

… the cliffs in the West near the Island of Hoy

… the cliffs in the West near the Island of Hoy

The Orkney Islands and especially the bay of Scapa Flow are a paradise for wreck divers. In both world wars the islands have been the scene for war historical events with German participation. The high sea fleet of the German empire, at that time the second biggest after the British one, have been intern in November 1918 in the home harbour of the British navy Scapa Flow. The ships have been disarmed and been controlled by the British. Just an emergency crew of sailors were on all of the 70 German ships. On the 21st of June 1919 after the British navy set out for a manoeuvre in the North sea, the commanding officer of the intern unit, Konteradmiral Ludwig von Reuter, gave the command to sink there own ships. He presumed that the German Government would not accept the peace treaty and the hostility would continue next day. As the British navy returned from the manoeuvre the bay of Scapa flow was a “sea of rubble”. In the 2nd World war, lieutenant-commander Günter Priem did the impossible. He managed to come in one of the two access into Scapa Flow with the submarine U-47 unnoticed and sank the warship HMS Royal Oak with 1400 crew on it. At the Cathedral of Kirkwall we found a commemorative plaque which commemorates 880 sailors, which have been drowned. Most of the wrecks of the sunken ships have been elevated, but still there are a few on the bottom of the sea. Divers from all over the world love this diving ground

… in the bay of Scapa Flow

… in the bay of Scapa Flow

We go further to the North, to the Shetland Islands (60. latitude) This islands are half way between Scotland and Norway and exists of about hundred islands with 22 000 inhabitants and 330 000 sheep.

…Shetland Inseln, there were the famous ponies are coming from

…Shetland Inseln, there were the famous ponies are coming from

This time it is a night trip. At 11.15 pm we enter the ferry. After we have set up our night camp, we go once more outside to the rail to get some fresh sea air. It is already 0.10 am and still not dark, infect it is still twilight. The duration from the Orkney to the Shetland Islands lasts 7 ¾ hours. The rhythmical noise of the ship puts us to sleep on the relatively comfortable sleep chairs, which are looking kind of cinema chairs. Shortly before 7.00 am a voice from the loudspeaker wakes us up. “In half an hour we will arrive Lerwick“ After checkout we drive to a nearby hill, have breakfast and get the first impressions about Lerwick and the Shetland Islands.

...Lerwick, capital of Shetland with the ferry Northlink

...Lerwick, capital of Shetland with the ferry Northlink

For the next days we prepare our travel route.
Today we drive to the most westerly points of Shetland Mainland, where we pitch a camp right next to the Lighthouse. We have a terrific view over the sea. The wind gets stronger. After a careful consideration we decide to try to find a bit more secured spot for the night. During the night it starts to rain. I am half asleep as I hear Michaela: “Oh my God… we are standing with our bus right in the middle of a creek”. There, were six hours ago still was dry ground, is now a small river. But fortunately the ground is quiet hard, so we have no problems to bring our bus back onto the road. The wind and the rain are becoming quiet strong. You even can see the rain walls which the wind carries around. We stay in the bus and read and look at movies which we can watch on our laptop and which we brought with us along for this “extreme sunny days”

...Shetland, Shetland, mystic island before the sh.. weather

...Shetland, Shetland, mystic island before the sh.. weather

During the next days it gets colder. Temperature is around 4 ° – 7° C. The stationary heating is mostly on duty. In the evening we hear on the world radio the temperatures in Germany “ Hamburg 31° C, Frankfurt 30 ° C und Munich 28 ° C “. In that moment we think we must be nuts. The weather unfortunately is not changing to better for the next two days. Therefore we decide in the morning to go back to Lerwick. There is an indoor swimming pool where we relax in the whirlpool and our mind is in Germany with sunny temperatures.

Route: NordwestschottlandRoute: North-West Scotland

Highlands and Islands

Heimatliche Gaumenfreuden. Das Geräucherte, der Leberkäse, die Käsekrainer und die Brezn aus der Heimat sind nicht nur Raritäten hier am Dunnet Head, dem nördlichsten Festlandpunkt Schottlands, sondern eine Delikatesse für unsere Gaumen. Die ersten Versorgungspakete aus der Heimat haben uns nach achtwöchiger Abstinenz dieser
„wichtigen bayerischen Lebensmittel“ erreicht. Von Dunnet Head aus haben wir eine wunderschöne Aussicht hinüber zu den Orkney Inseln, die die untergehende Sonne gerade in ein gelbgoldenes Licht tauchen.

...Dunnet Head, mit Blick zu den Orkney Inseln

...Dunnet Head, mit Blick zu den Orkney Inseln

Wir fahren weiter bis nach Thurso, wo wir uns nochmals mit Lebensmitteln und Kraftstoff für ca. eine Woche eindecken. Wir haben die Nordwest- Highlands vor uns. Der nächste größere Ort von hier aus mit Supermarkt ist Ullapool und liegt ca. 160 Meilen (257 km) entfernt im Westen. Dazwischen eine überwiegend menschenleere Gegend mit wenigen Orten. Die Ansiedlungen bestehen selten mehr als aus einem Dutzend Häusern. Nach der „Säuberung“ Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Gegend nur wieder wenig besiedelt. Es ereignete sich zum Beispiel im Winter 1819 um die Gegend des Ben Hope folgende Tragödie: Die Grundbesitzer hatten beschlossen, über hundert junge Pächterfamilien zu vertreiben. Sie wurden gegen ihren Willen auf ein Schiff nach Ontario/ Kanada gebracht. Gleich nach der Abfahrt geriet das Schiff in einen Wintersturm. Angeblich sind alle Personen ums Leben gekommen. Die Gutsbesitzer ließen gleich daraufhin die meisten Häuser der zwangsevakuierten Kleinbauern zerstören, um die Steine zum Straßenbau zu verwenden. Auch heute noch hat sich kaum mehr jemand in der Gegend angesiedelt. Die Reise durch die Nordwesthighlands ist auch eine Reise in unsere eigene Vergangenheit. Wir nehmen die gleiche Strecke, die wir bereits vor zehn Jahren fuhren, als wir das aller erste Mal in Schottland waren. An viele Plätze können wir uns noch ganz genau erinnern und fast auf den Meter genau sagen, wo unser Zelt damals stand.

...Boxenstop in den Highlands... Bremsbelagwechsel

...Boxenstop in den Highlands... Bremsbelagwechsel

Hier im Nordwesten Schottlands findet man noch eines der wenigen Naturparadiese Europas. Die Straßen führen an entlegenen Lochs (Lochs sagen die Schotten zu jedem See oder Seearm) vorbei und durch einsame Bergwelt. Die Schotten sind übrigens sehr naturliebende Menschen und haben teilweise ausgefallene Hobbies, zumindest für uns Festlandeuropäer. Da gibt es z.B. das „Munro-bagging“ oder das „Rain-watching“.
Munro-bagging (Munro knacken): „Munro“ lautet das Zauberwort, welches die schottischen Herzen höher schlagen lässt, benannt nach dem Schotten, Sir Hugh T. Munro, der 1896 alle Berge in Schottland die höher als 3000 Fuß (914 Meter) sind, aufgelistet und beschrieben hat. Hiervon gibt es 277 Munro-Berge. Im Jahre 1890 glaubte man noch, dass es höchstens dreißig solcher Berge in Schottland gibt. Heute gilt das „Munro-bagging“ wie diese Sucht offiziell heißt, als selbstverständlicher Bestandteil eines schottischen Bergsteigerlebens. Kinder, Rentner, selbst ganze Familien mit Hunden haben inzwischen die gesamte Runde gedreht. Dann gibt es noch neben den hunderttausenden Bird-Watchern (Vogelbeobachter) die Spezies der Rain-Watchers (Regenbeobachter), die nur darauf warten, dass sobald als möglich wieder ein Tief aufzieht. Dann geht es raus und es wird genauestens festgelegt, wann und wo welche Art von Regen beobachtet oder entdeckt wird. Ja, es gibt zum Beispiel Regenarten, die wurden in den letzten 40 Jahren nur zwei- oder dreimal gesichtet. Mittlerweile gibt es schon ganze Clubs von Rain-watchern.
Uns ist es lieber, wenn wir draußen keinen von diesen „Regenbewunderern“ sehen, denn dann wissen wir, wir haben gutes Wetter. Uns zieht es eher in den Bann des Bergwanderns. In der Nähe des Dorfes Achiltibuie, übrigens ist dort die größte Dudelsackschule Schottlands, begegnen wir einem alten Bekannten, namens Stac Pollaidh. Es ist ein Berg mit einem außergewöhnlich zackigem Gipfelkamm, welchen wir bereits vor zehn Jahren schon einmal bestiegen haben. Vom Gipfel aus hat man eine märchenhafte Aussicht auf die uralten Berge Caledoniens.

...Michaela auf dem Gipfel des Stac Pollaidh, im Hintergrund der Cul Mor

...Michaela auf dem Gipfel des Stac Pollaidh, im Hintergrund der Cul Mor

Nach einer Woche in den Highlands, erreichen wir Ullapool und das erste was wir tun – wir suchen uns einen Campingplatz mit heißer Dusche. Wir fahren weiter zu den abgelegenen Inseln der Inneren Hebriden. Schottland ist umgeben von 790 Inseln von welchen lediglich 130 bewohnt sind. Um auf die Inseln im Westen zu kommen, muß man eine der Fähren der Firma Caledonien Mac Brayne benützen. Die meisten Inseln kann man das ganze Jahr anfahren, lediglich die kleineren und am weitest entferntesten sind nur in den Sommermonaten zu erreichen. Auf all den Inseln und der gesamten Westküste von Schottland sprechen die meisten Menschen Gällisch. Genau wie das Gällisch in Wales ist auch hier das Gällisch Teil der sehr alten Gällischen Sprache.
Schottland fasziniert uns immer noch – lediglich mit der Mülltrennung welche hier praktiziert wird, sind wir nicht einverstanden. Im Straßengraben kann man hier alles finden, angefangen von alten Autos bis hin zu Kühl- und Gefrierschränken und das auch an Plätzen welche als Aussichtspunkt bezeichnet werden. Schöne Aussichten!!
Unsere nächste Geschichte findet auf der Isle of Mull statt:
Schafe, Lämmer, Schafe, Lämmer. Es ist irrsinnig, wie viele weiße Flecken man hier überall sieht, auf den Hügeln, den Feldern und auch auf den Straßen. Die meisten Schafe leben hier wie im Paradies. Die Lämmer sind immer zusammen mit den Müttern auf den Feldern, welche nicht durch Stacheldrahtzäune begrenzt sind. Die einzige Begrenzung ihres Daseins sind die „Cattle grid“, in den Boden eingelassene Metallstreben. Die Territorien von einem Cattle grid zum nächsten sind sehr oft so lang wie das gesamte Tal (glen) im Durchschnitt etwa 5 km.
Eine sehr lustige Begegnung mit Schafen haben wir auf der Isle of Mull. Wir finden einen phantastischen Übernachtungsplatz am Loch na Keal, direkt am Meer. Das Wetter ist warm und sonnig. Wir sind die einzigen hier, außer uns nur Schafe. Das ist genau das richtige Wetter und die richtige Umgebung um einen Frühjahrsputz am Bus durchzuführen. Als wir gerade am Putzen sind, hören wir schon von weitem einen Transporter, welcher konstant die Hupe betätigt. Wir wundern uns warum er dies tut. Auf einmal kommen sämtliche Schafe aus allen Richtungen von weit her und rennen was das Zeug hält in Richtung des Transporters. Määääh! Määääh! Der Transporter hält und ein Bauer entsteigt dem Transporter mit einem blauen Plastiksack. In diesem Plastiksack – Ihr habt richtig geraten – ist zusätzliches Futter für die Schafe auf dass sie wohl äußerst scharf sind. Dies ist nun die Vorgeschichte der eigentlichen Geschichte.
Am nächsten Tag – wir sitzen in unserem Bus beim Frühstücken – entscheiden wir uns noch hier zu bleiben, da es ein wirklich fantastischer Platz ist. In diesem Moment bemerken wir, dass sämtliche Schafe in unserer Sichtweite sich Richtung Straße bewegen. Ah, das muß der Bauer mit dem Zusatzfutter sein, denken wir. Nur komisch, bis jetzt hatten wir die Hupe noch nicht gehört. Naja, wahrscheinlich haben Schafe einfach den besseren Instinkt, sie spüren es wohl schon, dass der Bauer gleich kommt. Ahja jetzt kommt der weiße Transporter – oh nein, es ist ein weißer Camper. Alle Schafe fangen nun an zu laufen – ihr Ziel der weiße Camper. Überall hört man nun „Määäh, määäh“ die Schafe sind aufgeregt und schon voller Vorfreude auf ihr Futter. Ein Blick in das Gesicht des Fahrers zeigt uns, dass dieser die Situation noch nicht so recht einschätzen kann. Heißt es nicht, Schafe sind friedfertig und eher scheu. Aber das da sieht nun wirklich nicht danach aus. Er fängt also an zu hupen. Oh je das hätte er dann doch besser nicht getan. Die Schafe haben innerhalb ein paar Minuten den Camper komplett eingeschlossen und der Fahrer des Campers ist kurz davor in Panik auszubrechen. Er entschließt sich, den Camper abzustellen und zu warten. Irgendwie hat das Leitschaf wohl gemerkt, dass hier ein Fehler vorliegen muß und der Camper doch nicht der Bauer mit dem guten Futter ist. Ein kurzes lautes Blöken und alle Schafe drehen sich um und lassen den Camper weiterfahren. Raimund und ich schauen uns an und können uns kaum noch halten vor Lachen. Tja das war wohl ein bisschen zu früh.
Ich verlasse den Bus um mir meine Zähne zu putzen. Gerade als ich draußen stehe, merke ich es ist doch noch etwas frisch und schnappe mir meinen blauen Anorak. Ihr erratet wohl was nun passiert. Die Farbe blau, hört sich ein bisschen wie Plastik an?! – Ah da ist unser Bauer, er stand die ganze Zeit hier ohne dass wir ihn bemerkt haben. Ein kurzes und lautes „Määäh“ und die gesamte Ho(e)rde kommt auf mich mit rasantem Tempo zugelaufen. Im ersten Moment denke ich: Was habe ich denn falsch gemacht, Schafe sind doch so friedlich und auf einmal kapier ich und fange an lauthals zu lachen. Das hält aber die Schafe nicht ab, weiter in meine Richtung zu laufen. Nun bin ich von ca. 50 laut blökenden Schafen umrundet. Was soll ich nur tun, also irgendwie muß ich ihnen zu verstehen geben, dass ich nicht ihr geliebter Bauer mit dem Futter bin. Ich fange also an ihnen dies zu sagen bis auf einmal Raimund aus dem Bus brüllt: „Die können Dich doch gar nicht verstehen, Du sprichst zu ihnen in Deutsch. Das sind englisch sprechende Schafe“ Also erzähle ich das Ganze noch einmal auf Englisch. Auf einmal legt das Leitschaf seinen Kopf zur Seite als ob es überlegen würde:“ Also entweder der Bauer treibt heute ein Spielchen mit uns oder das ist gar nicht unser Bauer.“ Danach das schon bekannte kurze „Määh“, es dreht sich um und all die anderen Schafe auch und sie gehen davon. Ich stehe immer noch vor dem Bus wie angenagelt mit meiner Zahnbürste in der Hand, während Raimund sich drinnen im Bus den Bauch hält vor Lachen. Keine Ahnung ob das Schaf mich wirklich erst verstanden hat, als ich Englisch sprach aber mich würde wirklich interessieren was für eine Art Futter der Bauer seinen Schafen gibt, die sind ja direkt süchtig danach.

...Abendstimmung am Loch Na Keal auf der Isle of Mull

...Abendstimmung am Loch Na Keal auf der Isle of Mull

Wir sind bereits auf der Isle of Skye, der größten Insel der Inneren Hebriden. Das erste was uns einfällt, eine CD von Runrig einlegen. Skye ist der Ursprung der schottischen Rockgruppe Runrig. Die Musiker verstehen es exzellent, traditionelle Folksmusik mit gutem Rock zu mischen. Sie schreiben ihre Musik und Texte selbst und ein Großteil der Songs wird in gälischer Sprache interpretiert. Ihre Fangemeinschaft reicht weit über Schottlands Grenzen hinaus und die Konzerte sind oft schon Monate zuvor ausgebucht. Letztes Jahr sind wir extra zu einem Runrig Konzert in der Nähe Aberdeen´s (Ostküste Schottlands) gekommen. Nun wo wir nicht mehr in Regensburg wohnen, kam Runrig dieses Jahr im April nach Regensburg.
Nun weiter zur Insel Skye. Sie ist ein hervorragendes Revier für Bergwanderer und Bergsteiger. Das Trotternish-Massiv im Nordosten der Insel lädt von mehrstündigen bis zweitägigen Wandertouren ein.

...Quiraing, Wandern im Trotternish-Massiv

...Quiraing, Wandern im Trotternish-Massiv

Die raue Schönheit der Natur ist kaum mit Worten zu beschreiben. Auch die Berge im Süden der Insel „The Cuillins“ stehen an Schönheit dem Massiv im Nordosten in nichts nach. Wir haben bereits die zweite Maiwoche und bisher mit dem Wetter viel Glück gehabt, denn Skye ist nicht gerade für sonniges u. warmes Wetter berühmt. Tagsüber hatten wir eigentlich schon
angenehme Temperaturen. Nur in der letzten Nacht auf war es recht kalt. Unsere Standheizung musste noch mal herhalten. Am Morgen trauten wir unseren Augen nicht. Die Berggipfel hatten alle eine weiße Haube bekommen. Es hatte über Nacht nochmals geschneit.Die Luft war so klar, dass man sogar die schneebedeckten Gipfel der Applecrosshalbinsel auf den Festland sehen konnten.

...Quiraing-Massiv auf Skye

...Quiraing-Massiv auf Skye

Nun dies wars wieder mal. Wir müssen los denn es wurden weitere Versorgungspackete angekündigt die auf dem Postamt in Onich auf uns warten.

Bis demnächst !!!

Michaela und RaimundHighlands and Islands

Delicacies from home. The Bavarian smoked ham, the Leberkäse (translates into livercheese – but there is no liver and no cheese in it, a kind of meat loaf), cheese-sausages and Pretzels from Bavaria are a real rarity here at Dunnet Head, the most northerly point of Scotland mainland and a treat for us. The first care package from home have arrived after we had to “suffer” 8 weeks without this “very important Bavarian groceries”. From Dunnet Head we have a terrific view over to the Isles of Orkney, which the sun turns them into golden light.

...Dunnet Head, in the background the Isle of Orkneys

..Dunnet Head, in the background the Isle of Orkneys

We drive to Thurso, where we get some more groceries and petrol for about a week. In front of us are now the North-West Highlands. The next bigger town is Ullapool and this is about 160 miles away and lies in the West of Scotland. Between Thurso and Ullapool the surrounding is mostly deserted countryside. The small villages are never more then a dozen of houses. After the “Clearance” beginning of the 19 century, the population never came back. It was in the winter 1819 in the near of the mountain Ben Hope, where following tragedy took place: The landowner decided, to expel over hundred young tenants. They were brought against their will onto ships leaving to Ontario/ Canada. After the ship have left, it sank in a storm and it is said that nobody on the ship survived. Meanwhile the houses of the tenants got destroyed by the landowner, to take the stones and rocks as building material for streets. Even today, nearly nobody is leaving in this stretch between Thurso and Ullapool. Our journey through the North-West Highlands is as well a journey through our own past. We take the same route, as we did 10 years ago, the first time visiting Scotland. On some places we even can remember the exact place, where our tent stood.

...Box Stop in the Highlands …changing of the break pads

...Box Stop in the Highlands …changing of the break pads

Here in the North-West of Scotland you find one of the last nature paradise in Europe. The streets follow along Lochs (Loch is the word, which in Scotland means lake or sea arm) and through peaceful mountain ranges. The Scot’s are very nature loving people and do have some exceptional hobbies, at least from the view of a mainland European. For example the “Munro-bagging” or the “rain-watching”.
Munro-bagging: “Munro” is the magic word witch let the hearts beat quicker of every Scotsman. The name derives from the Scotsman, Sir Hugh T Munro, who in 1896 have listed all mountains in Scotland which are higher then 3000 feet and from this there are more then 277 Munro-mountains. In the year 1890, people still believed that there are no more then 30 mountains of this height. Munro-bagging is the official word for this obsession, is a part of every mountain climbers live. Children, pensioners, whole families together with their dogs did do the whole round of Munro-bagging. Then there are more then hundred thousands of bird-watchers and last but not least the so called rain-watcher, which just wait till the next depression comes. Then there are out in nature and they list all the different kind of rainfalls they see, with time, place and so on. There are rainfalls which they just have seen twice in the last 40 years. There are already Clubs of rain watchers.
We are happy, when we can not see one or the other rain admirer, since we know then, that we will have good weather. We are in the spell of hiking the Munros. In the near of the village Achiltibuie, which houses by the way the biggest back piper school in Scotland, we meet an old friend of us, named Stac Pollaidh. This is a mountain with a extraordinary jagged summit, which we have hiked already ten years ago. From the peak you have a breathtaking view over the old mountains of Caledonien.

...Michaela at the peak of Stac Pollaidh

...Michaela at the peak of Stac Pollaidh

After one week through the Highlands, we reach Ullapool and first of all we are longing for a hot shower. Our ongoing travel leads us to the remoted world of Islands of the Inner Hebrides.
Scotland is surrounded by 790 islands, from which just 130 are inhabitat. To the Islands here in the West you come with the ferries of the company Caledonien Mac Brayne. Most of the islands you ca reach throughout the year, just the smaller and most remoted islands only during the summer month. On the islands as well then on the west coast of Scotland Gaelic is spoken. Like the Welsh Gaelic the Scottish Gaelic is part of the very old Celtic language.
Scotland’s islands have fascinated us, only the dispose of the refuse and sewage of the islands have shocked us. From broken cars over fridge and freezers you can find everything on some of the nicest places and viewpoints.
Our next story leads us to the Isle of Mull.
Sheep, lambs, sheep, lambs. It is incredible how many white spots you recognise on the surrounding hills, the fields and even on the streets. Most of the sheep have a life like in paradise. When they are in their “childhood” they let them go with their Mummies. Means, they are not tied to fields surrounded by fences. The territory of them goes from one Cattle-grid to the next. Such a territory is very often as long as a valley (glen), from approximately 15 miles. A quiet funny encounter with sheep we had on the Isle of Mull. We found a terrific place to stay at the Loch na Keal, directly at the seaside. The weather is sunny and warm. Apart from us just sheep. That is exactly the right place and weather to do a “General cleaning” and let some air in the bus. As we are in process of our “General cleaning”, we hear a van which sounds the horn continuously. We wonder what that is. Suddenly all the sheep from miles away, start to run direction the van. Määäh Maäääh, The van stops, a farmer steps out and pick up a blue plastic bag. In this bag, you guessed already, is additional food for the sheep, to which –it seems like this – they are kind of addicted to it. This is now the prior story to it. Next day – we decided to stay here for a few days – about the same time there is again movement in the sheep. Ah, that must be the farmer coming again, we think. But we can not hear the horn. Well, maybe the sheep have a better hearing for it. Well, here the white van comes – oh no it is a white camper. All the sheep are running direction the camper, määäh, it seems that somebody is behind them. A look into the face of the driver tells us, he don´t know how to deal with that. Wasn’t it like this that sheep are peaceful and shy. But this is not looking like all like this. He starts to hunk the horn. Well he better would have stayed away from this. Now they are even closer around the camper and the driver is already sweating. He stops the camper and waits. Somehow the leader sheep got the point, that this is not the farmer they were waiting for and he start to bleat one short sharp time and up they go away and the camper is free! Raimund and I are looking at each other and certainly start laughing. Well this was to early to laugh about! I make myself ready to brush my teeth but just outside of the bus I realize that it is a bit brisk. So I put on my blue anorak. Well, you guessed it already. Blue colour – sounds a bit like plastic. „There is our farmer with our additional food and all the time we have not realized him standing there” A short and sharp Määäh from the leading sheep, attention, and all are running towards myself. In the first moment I start to think, what have I done wrong, sheep are peaceful, then I realize and I start laughing. But this doesn’t stop them at all. Meanwhile there are about 50 sheep around me and bleat like hell. What shall I do know? Well I have to inform them somehow, that I am not the farmer, they are waiting for. I start, in German certainly, till Raimund shouts through the closed door of the bus, laughing wildly“ They can not understand you, they are English speaking“ Ok I try it in English and suddenly the leader sheep moves his head like he would think: Does our farmer now pull my leg or is it really not him. Then the well known short and sharp bleat, he turns around and all the others as well. I am still standing in front of the bus with my toothbrush while Raimund can´t stop laughing, while sitting in the bus.
If the sheep did just understood me as I spoke in English to him, I don´t know, but I would really like to know what kind of additional food the farmer gives to his sheep!!

...Evening mood at Loch Na Keal on Isle of Mull

...Evening mood at Loch Na Keal on Isle of Mull

We are already on the Isle of Skye, the biggest island of the Inner Hebrides. The first thing we do, is to listen to a CD of Runrig. Skye is the home of the Scottish rock group Runrig. The musicians understand it excellent to mix folklore music with good rock. All their music and lyrics are written by themselves and a big part of the songs they sing in Gaelic. The fans are not just to be found in Great Britain, they are all over Europe .Most of their concerts are sold out already month before it take place. Last year we came especially over to Scotland to a concert of them in the near of Aberdeen (East coat of Scotland). Last month they had a concert in Regensburg, where we used to live. Great, now because we are gone!
Back to the Isle of Skye. It is a fantastic territory for hikers and climbers. The Trotternish-Range in the North-East of the Island invites to come here for climbing and hiking.

...Quiraing, a hike in the Trotternish-Range on Skye

...Quiraing, a hike in the Trotternish-Range on Skye

It is hard to describe with words the fascination of the nature here on Isle of Skye. As well the mountains in the south called “The Cuillins” are as awesome as in the North. We already are in the second week of May and we had good luck with the weather. Skye is known to more rainy and brisk days. During the day, the weather was quiet warm, just on our last day on the Isle of Skye we needed again our stationary heating. Next morning we couldn’t believe our eyes. There was snow on all the mountains on Skye and even on the peeks of the peninsula of Applecross.

...Quiraing, Isle of Skye

...Quiraing, Isle of Skye

Well this was it for know. We have to leave Skye, since a new care package is waiting for us at the post-office in Onich.
Bye Bye
Michaela and Raimund